Forstwirtschaft

Moore und Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaft hat vor allem im 19. Jahrhundert im großen Stil zur Entwässerung der Moore beigetragen. Allein im Reitzenhainer Revier wurden bis 1850 im Rahmen der Forsteinrichtung 530 ha Hochmoore entwässert. Das Ziel der Förster war es die unwirtlichen und vor allem nicht ertragreichen Gebiete am Erzgebirgskamm forstwirtschaftlich nutzbar zu machen. Dieses Vorgehensweise erbrachte allerdings nur mäßigen erfolg, denn auch wenn die Moorstandorte zunehmend trocken fielen, war die Räumung der Gräben sehr aufwendig. Zudem waren diese Standorte für die Aufzucht von Nutzholz nicht sonderlich gut geeignet, sie waren nährstoffarm und vor allem sehr sauer.

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